Eigentlich ist WordPress ziemlich einfach – aber nur eigentlich.
Vor drei Tagen habe ich begonnen diesen Blog aufzusetzen, bin in die Style.css eingedrungen und habe mich dort verlaufen. Gut, ich habe die Hebel gefunden um  einige Schriftgrößen zu ändern und habe auch wieder herausgefunden. Aber das war nur ein kleiner Teil des Labyrinths. Ehe endlich ein Eintrag im Menü erschien, das hat mich das heute Stunden gekostet. Ohne Youtube würde ich jetzt noch herumirren. Es wird wohl noch lange so gehen, mein Auftritt wird immer besser werden, dann in sich zusammenfallen um reinkarniert wieder aufzutauchen. Warten wir es ab.

Warum ich blogge? Das frage ich mich selbst! Ich tue mich schwer mit dem Schreiben, meine Interpunktion hat einen gewissen Grad an Eigenwilligkeit, mein Stil ebenfalls. Warum fange ich also an zu bloggen?
Nun, ich war das letzte Jahrzehnt als Lehrer tätig, habe viel ausprobiert und experimentiert. Digitale Medien habe ich schon sehr früh genutzt, Ansätze – insbesondere aus NLP und Gehirnforschung – wurden von mir schnell aufgegriffen, umgeformt und eingesetzt.
Ich habe im Lauf der Zeit viele Kollegen und Kolleginnen in unterschiedlichen Schulen kennen gelernt, die ähnlich drauf sind wie ich.  Und ich kenne viele Kollegen und Kolleginnen nicht, die auch  ähnlich drauf sind wie ich.
Alle  haben einen gemeinsamen Erfahrungsschatz, den man heben und publizieren sollte. Nicht aus Selbstzweck, sondern mit dem Ziel Gedankenanstösse  in Institutionen zu bringen, die mit Lehren und Lernen zu tun haben. Gedankenanstösse, die inspirieren wollen.